Tips & tricks
Projektanträge

HÄUFIGE FRAGEN ZU FORSCHUNGSDATEN IN PROJKETANTRÄGEN

Viele Forschungsförderer verlangen mittlerweile, dass in Anträgen auf Fördermittel Angaben zum Umgang mit den Daten gemacht werden, die voraussichtlich in den betreffenden Projekten anfallen. Wie werden die Daten gespeichert, verarbeitet und aufbewahrt? Allerdings ist für viele der Antragstellenden mitunter unklar, wie genau die Erwartungshaltung der Förderer ist und inwieweit der Detailgrad dieser Angaben Einfluss auf die Begutachtung der Anträge hat. Wir empfehlen Ihnen, in jedem Fall eine kurze Stellungnahme zum Umgang mit dem im Projekt erzielten Forschungsdaten zu schreiben.

Auf ihrer Forschungsdaten-Seite hat die DFG fachspezifische Empfehlungen zum Umgang mit Forschungsdaten zusammengestellt. Auf dieser Seite sind auch alle bisher vorhandenen fachspezifischen Regelwerke zum FDM, die von den Fachkollegien legitimiert wurden, abgelegt.  

Die folgenden Fragen und Antworten beziehen sich in erster Linie auf Anträge an die Deutsche Forschungsgemeinschaft, können aber auch für andere Förderanträge gelten.

Allgemeines zu Projektanträgen

Anreize zum FDM

Kosten von Forschungsdatenmanagement

Besonderheiten bei EU-Anträgen - Horizon 2020

Antragstellende müssen im Förderantrag angeben, ob sie am Open Research Data Pilot teilnehmen. Wer nicht teilnehmen will (Opt-Out), muss seine Entscheidung begründen. Auch in diesem Fall müssen Sie die Daten für mindestens 10 Jahre sicher aufbewahren. Wir empfehlen ausdrücklich die Teilnahme am Data Pilot, denn im nächsten Förderprogramm werden die Anforderungen aus diesem Programm voraussichtlich verpflichtend für alle Anträge sein.

Die Teilnahme am Data Pilot verpflichtet zur Einreichung eines Datenmanagementplans (DMP) innerhalb der ersten sechs Monate der Projektlaufzeit, in dem der beabsichtigte Umgang mit den im Projekt gewonnenen Forschungsdaten dargelegt wird. Wir unterstützen Sie gerne beim Schreiben des DMP.

Für die Publikation von Daten ist besonders wichtig, dass sie auch von Dritten verstanden und nachgenutzt werden können. Deshalb sollen Daten nach den FAIR-Prinzipien behandelt werden:

Findable: Die Daten müssen für Dritte auffindbar sein.

Accessible: Die Daten müssen zugänglich sein.

Interoperable: Die Daten müssen in Formen und Formaten vorliegen, die von Dritten weiterverarbeitet werden können.

Re-usable: Die Wiederverwendung der Daten durch Dritte sollte möglichst nicht durch technische oder rechtliche Hürden eingeschränkt sein.